CDU Murr
 



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17.02.2012, 12:00 Uhr | Jürgen Ringer, Pressereferent Übersicht | Drucken
10. Winterwanderung der CDU Murr
Besichtigung des Süwag-Wasserkraftwerks in Pleidelsheim

Zum 10. Mal hat die CDU- Murr ihre Mitglieder und Freunde am letzten Samstag zu einer Winterwanderung eingeladen. Fast 30 Wanderer trafen sich auf dem Dorfplatz bei Sonnenschein, aber eisigen Temperaturen. Hans- Dieter Pfohl, 1. Vorsitzender der CDU Murr, begrüßte die Teilnehmer herzlich und freute sich, dass sich trotz der Kälte so viele Mitwanderer aufgerafft haben, um das Wasserkraftwerk in Pleidelsheim zu besichtigen. Sein ganz besonderer Gruß galt Bürgermeister Manfred Hollenbach, den Gemeinderäten Eugen Hofmann, Ute Lindenlaub-Knoll und Harry Max.



Die Wandergruppe am Einlassrechen des Wasserkraftwerks
 

Nach gut 1 ½ Stunden Wanderung wurde die Gruppe vom Süwag-Süd Niederlassungsleiter Ulrich Burr begrüßt. Seine Ausführungen über die Geschichte und den Betrieb des Wasserkraftwerks waren hochinteressant. In Pleidelsheim wird bereits seit knapp 100 Jahren Strom aus Wasserkraft erzeugt, derzeit rund 30 Millionen Kilowattstunden im Jahr.

 

Das Kraftwerk, das von König Wilhelm II. von Württemberg persönlich eingeweiht wurde und im Jahre 1915 in Betrieb ging, wurde durch eine private Gesellschaft (Elektrizitätswerk Beihingen-Pleidelsheim AG) erbaut. Es war  eines der ersten Wasserkraftwerke im Großraum Stuttgart/Ludwigsburg. Zu damaliger Zeit verwandelten vier Generatoren der Firma AEG die mechanische Energie in elektrische Energie. Dazu musste ein 1,6 km langer Kanal als Zufluss gebaut werden. Bevor das Wasser jedoch die Turbinen durchfließen darf, muss es zunächst noch von größeren Gegenständen wie Ästen und Teilen von Müll beseitigt werden. Die Höhendifferenz zwischen Ober- und Unterwasser beträgt 8 m. Pro Sekunde fließen fast 20.000 Liter durch jede Turbine und erzeugen Strom. Weil der Neckar zuwenig Wasser führte, liefen während der Besichtigung nur 3 Turbinen.

 

Nach der Besichtigung des Turbinenhauses ging es in die zentrale Leitstelle der Süwag. Um die Netzversorgung ständig im Blick zu haben, befindet sich am benachbarten Umspannwerk eine Schaltzentrale, welche rund um die Uhr besetzt ist. Mit mehreren Computern wird das gesamte Versorgungsnetz der Süwag mit einem  Geflecht von Stromleitungen dargestellt. Sollte der Fall eines Stromausfalles oder einer Leitungsschädigung auftreten, melden dies Sensoren, welche die betroffene Stelle auf dem Bildschirm anzeigen. Somit kann der Mitarbeiter in der Leitstelle eine Gruppe von Technikern an die betroffene Stelle schicken und versuchen, durch Umleitung über andere Leitungswege die Anwohner dennoch mit Strom zu versorgen.

 

Hans Dieter Pfohl bedankte sich bei den Süwag-Mitarbeitern für die ausführlichen Informationen und den Teilnehmer für Ihre Teilnahme an der traditionellen Winterwanderung der CDU. 

 

Nach der Besichtigung ging es nach Murr zurück zum gemütlichen Ausklang mit vielen interessanten Gesprächen im SGV- Vereinsheim.

 

Jürgen Ringer, Pressereferent


Bilder von der Winterwanderung 2012 finden Sie in unserer Bildergarantie unter "Veranstaltungen" auf dieser Webseite.



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